NorthCon 2017 startet heute

Ja es ist schon ein spezielles Publikum auf diesen LAN-Partys. Alleine das Wort ist schon unheimlich Oldschool. Aber es sind sehr viele Zocker da und es ist eine Gemeinschaft: Heute öffnet die NorthCon erstmals seit 2013  wieder ihre Pforten.

Bild vom Aufbau der NorthCon 2017. Quelle NorthCon Facebook

Grund für die Auszeit war wohl das durch das Internet schwindende Interesse an einer stickigen, nicht ganz günstigen und auch relativ anstrengenden Veranstaltung, anstatt einfach nur gemütlich von zuhause mit seinen Freunden und Cyber-Freunden zu daddeln. Aber anscheinend ist das Interesse wieder da, die Freundin genervt vom übermäßigen Computerkonsum, oder vielleicht ist auch der aktuelle Mangel an dieser Art von Veranstaltung der Grund dass es wieder vier Tage lang heißt: Computer, Computer, Computer.

Eigentlich genau das richtige für uns, konnten wir leider nicht genug überzeugen dass wir uns in den Holstenhallen Neumünster alle mal treffen. Das mag wohl auch daran liegen das einige von uns noch nie Berührung mit einer LAN-Party mit dieser Größe und Organisation hatten. Lasst euch gesagt sein: Es kommt ganz drauf an was man selbst daraus macht!

Team 0815 war schon ein mal auf der NC

Die letzte NorthCon konnte ich mit Ponte, CroneX, Helge Offensive und noch ein paar Anderen im Dezember 2013 besuchen. Angefangen hat es erst mal mit meinem vergessenen Monitorständer und dem aus Styropor provisorisch zusammen gezimmerten Halterung. Das erregt Aufmerksamkeit, da fing es an das wir nicht ganz unbeobachtet geblieben sind. An sich ist jeder für sich hinterm Monitor, aber eigentlich schaut man die ganze Zeit was die anderen so treiben, denn dafür ist man ja schließlich da: nicht alleine vor der Röhre zu hängen.

Hannis Monitor mit provisorischem Ständer

eSport und unser Turnierverlauf 2013

Auf der letzten NorthCon mit eSport-Ambitionen (2012) konnten übrigens die Ninjas in Pyjamas gewinnen und ein Preisgeld von ganzen 5.000 EUR einfahren. Süß. Allerdings hatten NiP da auch ihre Hochphase und keine Gegner (16:5, 16:3, 16:3 usw.). 2013, unser Jahr, gab es dann kein Preisgeld mehr und keine große Organisation für CS:GO, nur noch ein riesiges StarCraft-Turnier mit Profis vor Ort. Damals habe ich auch noch nicht die Szene verfolgt, aber ein Profi-Team war vor Ort. Und unser erster Gegner im Turnier. Der damalige deutsche Meister, die Playing Ducks.

Und wir damals hoch motiviert unter dem Decknamen “Honeybadgers“. Denn wir hatten alle Turniertickets aufgebraucht (man kann nur an einer bestimmten Anzahl von Turnieren Teilnehmen, damit alles im Zeitplan bleibt). Also waren unsere Tischnachbarn so nett und haben uns ihren Spot gegeben. Wir mussten halt nur unter deren Namen und auch Nicknames spielen. Jedenfalls: 0:16 oder 1:16 stand es am Ende. Keine Chance.
Dafür konnten wir im Left4Dead Turnier ins Finale kommen, und haben uns nach einem nicht enden wollenden Finale einem Schweizer Team geschlagen gegeben, die daraufhin an unseren Sitzplatz gekommen sind und mit uns Jägermeister getrunken haben. Insgesamt wurde relativ viel getrunken. In diesem Sinne: Prost Ponte!

Aftermath – Bild von Abbau

Leute, wir müssen auf LAN

Jetzt haben wir die Chance verpasst. Der Eintritt war vielleicht auch etwas teuer, aber das ist halt nun mal so. Die nächste Chance wäre die Dreamhack Leipzig mit 1500 Teilnehmern, aber hello, 99.- EUR Eintritt sind mir dann auch zu viel. Also vielleicht kriegen wir ja noch mal etwas kleines eigenes Hin oder eben die NorthCon 2018. Hauptsache dieser Gedanke an ein Treffen im Rahmen einer LAN bleibt weiter bestehen. Tschüss.

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Kommentare

  1. CroneX says:

    Den kann ich nur zustimmen. Ich hab auch mega Bock!

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