… na wisst ihr noch? Wir haben dieses tolle Spiel im Herr der Ringe Gewandt angefangen und es dann wieder liegen lassen. Koop-Spiele anzufangen und nicht zu Ende bringen, darin sind wir echt gut. Ganz abgeschlossen habe ich mit der Idee, die Welt von Moria weiter zu erkunden, aber nie und so bin Anfang Dezember für ein paar Stunden wieder Unterberge und wollte mal schauen ob sich ein Wiedereinstieg lohnt. Dieser Artikel ist an diejenigen gerichtet, die vor etwas mehr als einem Jahr dabei waren.
Namentlich waren da Dvalin,Balin, Belthor, Tombolin, Jandurin, Luklin und Glóin. Oder Hanni, NiceGuy, CrazyLuke, McBukowski, VanTimmy und Ponte. Hab ich wen vergessen? Ja irgendwie fehlen zwei oder haben wir uns umbenannt? Na wie auch immer. Schauen wir mal, ob ich euch zu einer Fortsetzung motivieren und die Hürde dafür möglichst niedrig legen kann. Denn nach meinem kleinen Ausflug durch unseren letzten Speicherstand kann ich sagen: Ich hab Bock!
Wie alles begann
Wir brechen gemeinsam mit Lord Gimli auf, um das alte Königreich Khazad-dûm zurückzuerobern. Das ganze spielt im Vierten Zeitalter von Mittelerde und kurz nach unserer Ankunft bricht der Kontakt zu Gimli ab und wir sind auf uns gestellt. Soweit zur Lore und zum Intro.
Wir, das sind zu Beginn Tom, Lukas und ich. Nach der kurzen Einführung stoßen wir auf die ersten Goblins, die ersten Erze zum abbauen und die ersten Lebensmittel. Denn jau, man muss in diesem Spiel stetig seinen Nahrungsbalken gefüllt halten, um nicht zu verhungern. Noch im Anfangsgebiet stößt Ponte mit dazu, wie sollte es auch anders sein als echter Hobbithöhlen Eigentümer. Wie jedes Spiel braucht es einen Moment bis wir reinkommen, aber es fruchtet. Kurz darauf betreten wir das Elbenviertel.
Das Elbenviertel
Mit neuen Materialien und dem Entdecken des Baumenüs starten wir unsere erste Basis. Irgendwie wird das Ding am Ende aber nur ein halbes Haus, vielleicht aus Materialmangel. Während des Baus treffen wir auf eine erste Herausforderung im Gegnergewand: einen Bären. Ich erinnere mich daran, wie wir da zu viert drauf gekloppt haben und zwischendurch sogar jemand down gegangen ist (man kann wiederbeleben). Aber schließlich haben wir es gepackt. Ich bin heute noch mal mit unserem aktuelleren Equipment auf einen Bären gestoßen und da hatte der nicht mehr viel zu melden. Denn so läuft es in Return to Moria: Man sucht Rohstoffe, baut sich neue Werkzeuge zusammen, findet neue Rohstoffe und crafted neue, stärkere Waffen.
Die Minen von Moria
Nach ein paar kleineren Aufgaben und dem Entdecken der ersten großen Schmiede, stehen wir schließlich vor den Toren zu Moria. Hinter dem Eingang finden wir uns in einer großen Mine wieder, stoßen auf die ersten mit unseren damaligen Werkzeugen noch nicht abbaubaren seltenen Erze und kommen schließlich auf einer Zwischenebene an, auf der wir unsere Hauptbasis errichten werden.
Der Fahrstuhl
Nachdem wir einen großen Troll fertig machen und uns so langsam immer mehr an die Mechaniken gewöhnen, fangen wir an haufenweise Ork-Lager zu räumen, um an schwarze Diamanten zu kommen. Die brauchen wir für die Kartensteine, die man frei platzieren und an deren Stelle man sich beamen kann. Ein Diamant pro Lager.
Und dann wird’s brenzlig: Wir stehen vor einem großen Loch im Boden, in dem es verdammt weit runter geht. Einen Fahrstuhl sollen wir reparieren. Wir stehen mit unseren hart gesammelten Materialien am Rand und dann passiert’s: Ponte fällt runter, überlebt, hängt fest. Panik bricht aus aber irgendwie schaffen wir es mit runtergedroppten Materialien einen Kartenstein zu bauen und Ponte kommt wieder nach oben und wir können den Fahrstuhl vollenden. Weiter geht’s in die Niedertiefen.
Das Gift
In den Niedertiefen wird es schon ein bisschen komplizierter. Die Ausrüstung wird umfangreicher, so hat Lukas plötzlich eine Armbrust die im Vergleich zum Bogen viel mehr Damage macht und wir sind alle auf seine Treffergenauigkeit angewiesen. Und dann ist da auch noch dieses grüne Gift und ach ja, fast hätte ich es vergessen: Das Verderben. Das war dieser Lila Nebel der uns genau wie das Gift regelmäßig dahinrafft und verzweifeln lässt.
Die Pumpe und der Kraken
Nach ständigen Wiederbeleben, Reaspawnen und dem irgendwann nervigen Schlafengehen (ingame, versteht sich) kommen wir zu der nächsten großen Aufgabe: dem Kraken am Pumpwerk. Wie schon erwähnt sind wir auf Lukas und seine Armbrust angewiesen, am Ende packen wir es aber irgendwie, da muss ich gestehen war ich nicht groß dran beteiligt. Das finde ich ist auch ein Phänomen der Coop-Games in einer großen Runde: Manchmal verpasst man einfach was ein Teil gerade so an Story abarbeitet oder Neues entdeckt.
Ich bin aber wieder voll dabei als es daran geht einen Weg über den See zu finden und da lernen wir das erste Mal die Quickbuild-Funktion kennen. So platzieren wir Platten aus Holz und Stein, um das kühle Nass zu überwinden. Denn schwimmen können Zwerge nicht. Fühlt sich irgendwie gemogelt an, ich weiß bis heute nicht ob es so gedacht war, klappt aber.
Also wir schaffen es über den See und alle gehen ins Bett. Tom und ich beenden den Abend noch damit, das Rätsel um das Pumpwerk zu lösen, bei dem wir irgendwie Teile (Rohre & Zahnräder) finden oder bauen müssen. Am nächsten Tag geht es weiter mit erkunden, erkunden, erkunden. Da ist übrigens der Knackpunkt warum wir am Ende nicht weitergekommen sind: In der Nähe des Kraken gibt es noch einen Haufen nicht-erkundeter Räume habe ich festgestellt!
Erste Hürde: Gegnermassen in Grün
Nach dem unsere Geduld durch das grüne und pinke Gift das erste Mal auf die Probe gestellt wurde, kommt der nächste Hustle: Extrem große Ork Horden. Ich erinnere mich daran das wir an einer Stelle auf jeden Fall nicht weitergekommen sind. Also auch hier eine Herausforderung die auf uns wartet. Das Problem war nicht nur die schiere Masse als wir zu fünft auf dem Server waren, sondern auch das die verdammt viel einstecken konnten. Alleine waren die Gegner bisher nicht wirklich herausfordernd.
Dennoch schaffen wir es auch hier irgendwie weiterzukommen und erreichen die zweite große Schmiede. Bei diesen größeren Schmieden gibts immer besondere Items die man herstellen kann. Zum Beispiel eine Spitzhacke die einen besonders großen Radius hat, ein Schild das im Dunkeln leuchtet und so weiter. Ihr erinnert euch?
Die große Treppe
Nach der großen Schmiede endet unsere Reise auch schon fast. Wir erreichen eine richtig schicke große Halle in der wir haufenweise Loot finden. Hinter der Halle dann unser Ende: Die Osttreppe. Um die zu bauen fehlen uns aber die Ressourcen und wir treffen uns danach erstmal nicht wieder.
Hanni kann’s nicht lassen
Anschließend verbringe ich noch ein paar Stunden alleine in Moria und farme was das Zeug hält. Unter anderem lege ich den kleinen Garten an, hebe aber auch noch eine riesige Mine aus. Ich merke schnell: es gibt noch viel zu tun bevor es auf die große Treppe geht.
Und denn finde ich noch was richtig krasses: Die Untiefen. Das sind Risse im Boden in den Niedertiefen, in denen man mittels der erwähnten Plateaus (damit baut man sich eine Treppe runter) noch mal richtig weit runter kommt. Unten kann man aber nicht so lange verweilen, weil die Finsternis einen einholt und man irgendwann Energie verliert. Dort unten lauerten noch spezielle Gegner die ich mich alleine nicht anzugehen getraut habe und viele, viele seltene Diamanten. Das ist auf jeden Fall eine Aufgabe für’s Team.
Der erste (zweite) Schritt ist getan
Irgendwann später im Dezember komme ich auf eine Runde mit Ponte zusammen. Wir erkunden zusammen die Niedertiefen und stoßen auf den besagten bedrohlichen Gegner. Trotz Pontes Erfahrung aus anderen Spielen in denen mehrere Spieler auf einen starken Gegner raufhauen, kriegen wir das Ding nicht kaputt. Wir lassen es erstmal bleiben.
Im nächsten Schritt entscheiden wir uns die Bibliothek, die nächste Station im Questbook, zu erkunden. Danach eröffnet sich uns der Weg zur großen Treppe die wir restaurieren. Auf dem Weg nach oben machen uns Motten das Leben schwer und schaffen uns umzubringen und wir müssen den ganzen Weg noch mal laufen (sorry Ponte). Irgendwann schaffen wir es hoch und wir kommen in das nächste Gebiet. Dort stoßen wir auf einen kleinen Drachen den wir bezwingen – es geht also doch irgendwie.
Wie könnte es weitergehen?
Wer ist noch dabei? Ponte und Hendrik sind überzeugt. Die Truhen sind aufgefüllt. Die Niedertiefen und die Schätze die man dort findet sind noch offen. Außerdem gilt es das neue Gebiet (Die Ostbastion) zu erkunden. Gerade zu Beginn haben wir da neue Rüstungsgegenstände gefunden die endlich stärkere Ausrüstung ermöglichen, was die Kämpfe erleichtern sollte. Ansonsten wird uns wohl die Story weiter durch das Spiel treiben. Ach und dann gibt es noch das neue gerade erschienene DLC. Soll aber scheiße sein …
Egal. Ich hab Bock. Vielleicht bis bald in Moria.

Ein paar Tipps zum Schluss
- Das Gift-Bier welches sich brauchen lässt, trinkt man bis der Balken voll ist und dann kann man durch die grünen Wolken gehen
- Gegenstand kann man mit R werfen
- Bestimmtes Essen zu bestimmten Tageszeiten bringen Buffs
- Spricht man die Statuen an die in unser Base stehen gibt das auch Buffs
- Der Kampf war am Ende nicht so einfach, grundsätzlich heißt es aber blocken, schlagen, blocken, schlagen …
- C: herstellen Basics wie Fackel, Axt, Licht
- M: Map
- V: Quick Build wie Plateaus
- B: Bauen
- X: Wegpunkt auf Karte markieren
- H: History lesen
- G: Goals, Aufgaben
- Unsere Homebase heißt: Die Minen von Moria
- Das Spiel läuft Cross-Platform, man könnte also auch mit seinem Steam Account auch mit , Xbox, PlayStation 5, und Epic Games Store zusammenspielen
- Und zu guter Letzt: Ihr habt das Spiel alle im Epic Store for free bekommen, heißt kein Steam (bevor ihr wie Ponte das Spiel in eurer Bibliothek sucht …)